Die große Eröffnungsshow
| Datum: | Donnerstag, 13.10.2011 |
| Uhrzeit: | 20:00 Uhr |
| Einlass: | 19:00 Uhr |
| Spielort: | Gloria Theater Apostelnstr. 11 Köln-Zentrum |
| Vorverkauf: | 25,30 EUR Endpreis |
| Abendkasse: | 26,00 EUR |
| Radio-Aufzeichnung WDR 5 Sendung in WDR 5 am 15.10.2011 von 16:05–17:55 Uhr | |
| Künstler: | Tobias Mann |
| el mago masin | |
| Götz Frittrang | |
| Michael Hatzius | |
| Martin O. | |
| PauL - Poesie aus Leidenschaft | |
| Martina Schwarzmann | |
| Ursus & Nadeschkin | |
| Stefan Waghubinger |
Köln Comedy öffnet zum einundzwanzigsten Mal seine unterhaltsamen Pforten. Wir begrüßen das Publikum zur Eröffnungsshow mit einem ganzen Schwung wunderbarer Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und mit einem Zitat von Jerry Lewis: „Lachen, das ist der Geist, der niest“.
Alle heute auftretenden Künstler sind im Festival noch ein zweites Mal zu sehen.


Wir konnten den unermüdlichen Wanderer zwischen der Kabarett- und Comedy-Welt, den erfahrenen Pointensprengmeister, den flotten Verbalsprinter, Spaßrocker und Nonsensbarden dafür begeistern, durch diesen großen Abend zu führen.

Bei dem Mann ist schon der Name komisch. Mit einer Mischung aus Anarcho-Komik und tiefgründigem Nonsens rückt er den Begriff Liedermacher in ein ungewohntes Licht. Zu den wahnwitzigen Liedern erklingt eine virtuos gespielte Gitarre in der bizarren Verbindung aus Bossa Nova, Chanson, Ska und Punk. Darauf hat die Welt gewartet!

Lachen mit Götz Frittrang, dem sprachgewaltigen Bühnenberserker, ist die Katharsis des einfachen Menschen, der es sich nicht leisten kann, sein sauer auf dem Arbeitsamt abgesessenes Geld für teure Kabelgebühren hinauszuwerfen. Er kratzt am Tellerrand der Gesellschaft – und sein Suppenlöffel ist schmutzig.

Michael Hatzius selbstgebaute Echse kommentiert Evolution und Gesellschaft. Heftig zieht das Urviech vom Leder. Die berühmte Echse des Puppenspielers trägt nicht nur die Weisheit und Erfahrung in sich, sondern auch die Großkotzigkeit, die man dazu braucht.

Martin O. singt mit sich selbst im Kanon und klingt, als ob er einen ganzen Chor samt Orchester verschluckt hätte. Seine Geschichten aus Musik gleichen einem virtuosen Tanz und sind eine kurzweilige Reise in entlegene und ganz vertraute Geräusch- und Klangwelten: Nach Arabien, Spanien oder Japan, auf die Alp oder frühmorgens an die Autobahn.

Als Wander-Dogs und Lebensrapper ziehen Bumillo, Philipp Scharri und Heiner Lange un- ermüdlich durch die Slam-Shows, pumpen ihre Texte mit Scherz und Kehle durch die Mikrophone in die Köpfe der Zuschauer und kundschaften dabei die letzten Winkel der Sprachgewalt aus.

Sie ist in absoluter Bestform. Die meisterhafte Leut-Beobachterin wird immer witziger, überraschender und bösartiger. Wir zitieren mit klamm- heimlichem Lächeln: „Ich könnt’ nie jemanden erschießen. Aber dann denk i mir, nur so a bissl ins Knia.“

Die beiden Schweizer Nadja Sieger und Urs Wehrli bieten hervorragendes und ausgesprochen unkonventionelles Kabarett! Clowneskes Theater, das in seinen populärsten Momenten an Laurel & Hardy und in seinen stärksten Augenblicken durchaus an Beckett erinnert.

Wir haben ihn aus Österreich geholt, damit er bei uns mal so richtig gründlich deutsch nörgeln darf. Dabei schwadroniert er verquast und düster und zelebriert theologisch so versiert schwarze Messen, dass es eine helle Freude ist.

